Tonaki-Höhlengecko

(Goniurosaurus orientalis)

Größe:

Gesamtlänge bis zu 16 cm, Kopf-Rumpf-Länge bis zu 8,5 cm.

 

Verbreitung:

Japanische Inseln; bewohnt die japanischen Inseln westlich von Okinawa im Umkreis von 200 km.

 

Lebensraum:

Wohnt in dichten subtropischen Waldgebieten

 

Lebensweise:

Dieser Höhlengecko ist nachtaktiv. Tagsüber lebt er gerne in Höhlen.

 

Lebenserwartung:

bis zu 10 Jahre

 

Beschreibung:

Der Goniurosaurus orientalis gehört zu den Lidgeckos. Er ist einer der schönsten Goniurosaurusarten. Er besitzt einen kräftigen, abgeflachten Körperbau. Die Extremitäten sind kurz und schwach entwickelt. Die Färbung und Zeichnung des Kopfes und des Rumpfes besteht aus zahlreichen Flecken und Streifen. Auch bei dieser Geckoart sind Juvenil- und Adultfärbung und -zeichnung unterschiedlich.

 

Geschlechtsunterschiede:

Männchen und Weibchen werden gleich groß. Die Männchen haben Femoralporen an der Unterseite der Oberschenkel und Hemipenistaschen seitlich der Kloake.

 

Terrariengröße:

Es empfiehlt sich ein Terrarium von mindestens 50 x 45 x 50 cm für ein Männchen und 2 Weibchen.

 

Terrarientyp:

Dicht bepflanztes Feuchtterrarium. Täglich besprühen.

 

Terrarieneinrichtung:

Als Bodengrund eignet sich Spezialerde für Regenwaldterrarien, die aus schimmelresistenten Kokoshumus besteht. Sie sollte eine hohe Feuchtigkeitskapazität haben und grabfähig sein.

Der Bodengrund sollte bis zu 5 cm hoch sein.

Auf alle Fälle darf keine Höhle fehlen. Korkäste werden gut angenommen. Eine Trinkschale, eine Sepiaschale, Lebendpflanzen und Korkrinden runden die Einrichtung ab.

 

Licht:

Leuchtstoffröhren sind ausreichend, denn die nachtaktiven Geckos benötigen kein hell beleuchtetes Terrarium. Lampen sind aber für den Tag-Nacht-Rhythmus wichtig. Steuerung über Zeitschaltuhren, die das Licht und die Heizung je nach Jahreszeit für 6-14 h pro Tag einschalten.

 

Heizung:

Die Temperatur sollte tagsüber 27°C nicht über- und nachts 18°C nicht unterschreiten.

 

Futter:

Lebende Insekten (z. B. Heimchen, kleine Heuschrecken, kleine Schaben oder Larven der Wachsmotte). Das Futter sollte regenmäßig mit Mineralstoffpräparaten eingestäubt werden.

 

Besonderes:

Die Geckos haben blutrote Augen.

 

Literatur:

SEUFER, H. / Kirschner, A. / Kaverkin, Y. (2005): Die Lidgeckos – Kirschner & Seufer Verlag, 238 S.

 

Internet:

www.ms-goniurusaurus.de

 

 

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