Palmatogecko

(Pachydactylus rangei)

Größe:

Gesamtlänge bis zu 14 cm, Kopf-Rumpf-Länge bis zu 7,5 cm.

 

Verbreitung:

Der Palmatogecko lebt ausschließlich in der Wüste Namib, von der Küste des südlichen Atlantiks bis 130 km landeinwärts in Südwestafrika.

 

Lebensraum:

Trockenwüste Namibias

 

Lebensweise:

Der Palmatogecko ist nachtaktiv und lebt tagsüber in bis zu 30 m hohen Sanddünen. Den Tag verbringen sie in selbstgegrabenen Gängen, die unverzweigt und 80-100 cm tief sind.

 

Lebenserwartung:

3-6 Jahre

 

Geschlechtsunterschiede:

Männchen werden nicht so groß und schwer wie die Weibchen. Die Männchen lassen sich anhand der deutlich ausgeprägten Tuberkelschuppen leicht erkennen.

 

Terrariengröße:

Mindestanforderung 6 x 4 x 4 (L x B x H) der KRL für ein Paar. Es empfiehlt sich ein Terrarium von mindestens 45 x 30 x 30 cm.

 

Terrarientyp:

Geheiztes, trockenes Terrarium mit Versteckplätzen.

 

Terrarieneinrichtung:

Man kann auf Äste, Rückwände und Steinaufbauten verzichten, da die Palmatogecko diese nicht benutzen. Das wichtigste ist der Bodengrund. Sie benötigen feinen, lockeren Sand mit äußerst geringem Lehmanteil. Eine Füllhöhe von 6-7 cm reichen aus.

 

Licht:

Leuchtstoffröhren sind ausreichend, denn die nachtaktiven Geckos benötigen kein hell beleuchtetes Terrarium. Lampen sind aber für den Tag-Nacht-Rhythmus wichtig. Steuerung über Zeitschaltuhren, die das Licht und die Heizung je nach Jahreszeit für 6-14 h pro Tag einschalten.

 

Heizung:

Beheizt wird nur ein Drittel der Bodenfläche. Dieses kann man durch eine Heizmatte oder einen Spott erreichen. Im beheizten Bereich benötigt man eine Temperatur von 40°C, im unbeheizten eine Temperatur von 28°C. Nachts sollte die Temperatur nicht unter 20°C sinken.

 

Futter:

Lebende Insekten (z. B. Heimchen, kleine Heuschrecken, Ofenfische, kleine Schaben oder Larven der Wachsmotte). Das Futter sollte regenmäßig mit Mineralstoffpräparaten eingestäubt werden.

 

Besonderes:

Einen Teil des Terrariums regelmäßig besprühen, damit unterschiedliche Klimazonen entstehen. Gruppenhaltung ist in größeren Terrarien möglich. Für die Aufzucht der Nachzuchten wird ein extra Terrarium und kleinste Futterinsekten benötigt.

Er wird auch Namibgecko oder Schwimmfußgecko genannt.

 

Literatur:

ROGNER, M. (1992): Echsen 1. - Ulmer Verlag, 281 S.

Steven Arth, Sandra Baus (2012): Der Palmatogecko - NTV Art für Art, 62 S.

 

 

Die hier enthaltenen Angaben und Empfehlungen wurden mit größter Sorgfalt geprüft.

Der Autor übernimmt keinerlei Haftung für die Richtigkeit dieser Informationen sowie

für Konsequenzen, die sich aus der Befolgung von Empfehlungen und Anleitungen ergeben.